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| M.L. 15 Jahre In meinem Leben gibt es viele Wendepunkte. Doch einer, er war am 3. und 4. November, ist ein etwas anderer Wendepunkt. Denn am 3. und 4. November waren mein Bruder 19 Jahre und ich 15 Jahre jung an einem Reiki Kurs. Samstagmorgen, sieben Uhr. Ich wachte aus meinen Träumen auf. Der erste Gedanke, den ich überhaupt denken konnte war: Heute ist Reiki-Tag! Es war ein schöner Gedanke. Aber leider war es erst Morgen, der Reiki Kurs begann aber erst um 14.00 Uhr. Ich weiss nicht mehr, wie diese Zeit bis um 14.00 Uhr überhaupt verging. Irgendwann war es soweit, dass wir aufbrechen mussten, denn der Kurs fand in Zürich statt. Endlich kamen wir, etwa eine halbe Stunde zu früh, in der Gesundheitspraxis von Gabriella Keller an. Weil auch die anderen KursteilnehmerInnen bereits eingetroffen waren, begannen wir damit, uns gegenseitig vorzustellen. Anschliessend erzählte uns Gabriella, unsere Reiki Meister und Lehrerin, wie das Reiki entstanden war. Sie erklärte uns die Einstimmungen in die Reiki Energie, die Wirkung, die Anwendung und den Behandlungsablauf. Es dauerte schon etwas, bis wir unsere ersten Einstimmung bekamen, auf die ich mich schon riesig freute. Die Einstimmung bestand darin, dass wir in einem kleinen Kreis sassen, entspannt und die Augen geschlossen, während Gabriella jeden von uns in die Reiki-Energie einstimmte. Die Zeit verging wie im Flug, obwohl wir länger als eine halbe Stunde da sassen. Nun blieb uns Zeit, um die Handpositionen gründlich aneinander zu üben. Man legt die Hände sanft in verschiedenen Positionen auf und versucht die Reikienergie einfach fliessen zu lassen. Am Anfang war das gar nichtso einfach, aber mit der Zeit gelang es mir immer besser. Ich hatte Freude, als ich spüren konnte, wie meine Handflächen warm wurden. Es war wirklich schön zu spüren, wie eine Kraft, eine Energie durch mich durchlief und von meinen Händen in die anderen KursteilnehmerInnen überging. Wir behandelten uns gegenseitig. Nachdem wir uns Reiki gegeben hatten, tauschten wir unsere Erlebnisse und Gefühle aus. Es war sehr spannend zu hören, dass die EmpfängerInnen genau an diesen Stellen mehr spürte, an denen auch meine Handflächen heisser wurden. So übten wir gemeinsam, bis es etwa 18.00 Uhr war. Die Zeit verging für uns wie im Flug. Erst als wir im Auto sassen, bemerkten wir beide, dass wir ziemlich müde waren, aber wir waren glücklich. Ich freute mich schon auf den Sonntag, an dem es weiterging. Kaum zu Hause angekommen, legte ich mich in mein Bett, wo ich innerhalb kürzester Zeit einschlief. Am Sonntagmorgen läutete mein Wecker, noch zwanzig Minuten bis zur Abfahrt. Ich zog mich schnell an, dann fuhren wir ab. In der Gesundheitspraxis angekommen, begannen wir auch schon. Ein spannender Tag stand auf dem Programm. Wieder stimmten wir uns ein, bevor wir die letzten Einstimmungen bekamen. Nun konnte die Reiki-Energie ungehindert fliessen. Gabriella erklärte uns nochmals, wie die verschiedenen Reikianwendungen verlaufen, worauf wir begannen. Dieses Mal übte ich mit meinen Bruder. Es tat nicht nur ihm gut, nein, auch ich mochte es, einfach da zu sein und zu spüren, wie die Wärme fliesst. Die ganze Behandlung dauerte etwa fünfzig Minuten, danach gab es Rollenwechsel. Endlich konnte auch ich mich ausstrecken. Es tat so gut, einfach da zu liegen und die Wärme zu spüren, die von ihm ausging. Es tat sogar so gut, dass ich beinahe eingeschlafen wäre... Nun war der Vormittag vorbei. Wir gingen in ein nahe gelegenes Restaurant, um Mittag zu essen. Es war sehr fein. Als wir alle gegessen hatten, fuhren wir wieder zurück in unseren Kursraum. Dort übten wir noch recht lange die Selbstbehandlung und die Ganzbehandlung gegenseitig. Gegen Abend, studierten wir die Unterlagen nochmals durch, bekamen Tipps und konnten noch ein bisschen Kursunterlagen ausmalen. Zum Schluss bekamen alle einen kleinen violetten Amethyst-Trommelstein und ein sehr schönes goldgeprägtes Zertifikat, auf dem festgehalten ist, dass wir den ersten Reiki-Grad erhalten haben. Wir trennten uns, was gar nicht so einfach war. Durch diesen Kurs habe ich das Gefühl, wie "zusammengeschweisst" zu sein. Bevor ich diesen Kurs machte, war ich ein bisschen misstrauisch, Obwohl ich an vieles Glaubte, war für mich das Reiki etwas unsichtbares, unspürbares und vielleicht auch fast ein bisschen unerreichbar. Doch jetzt, wo ich den ersten Reiki-Grad habe, bin ich sehr froh, dass ich diese Kraft weiterschenken und brauchen darf. Das Reiki ist etwas unsichtbares, für das menschliche Auge, nicht aber für die Sinne, das Gefühl und das Unterbewusstsein. Es ist eine wunderbare und starke Kraft. Darum möchte ich allen Danken, die dafür gesorgt haben, dass ich diesen Kurs machen durfte. Auch meinen Eltern, denn schlussendlich mussten vor allem sie damit einverstanden sein, weil ich erst 15 Jahre alt bin. Eigentlich würde Gabriella keine so jungen Leute in ihre Kurse aufnehmen, aber das war nur möglich, weil sie nach einem persönlichen Gespräch mit meinen Eltern und mir einverstanden war. Um das Kursgeld brauchten sich meine Eltern sowieso nicht zu kümmern, den das hatte ich schon lange beisammen. Natürlich habe ich auch meinen Eltern viel erzählt, bis sie schlussendlich auch einen Reiki Kurs machen wollten. So kam es, dass meine Eltern sechs Wochen später, den ersten und zweiten Grad bei Gabriella machten. Auch ihnen hat es sehr gut gefallen. Ein leben ohne Reiki, wäre für uns kaum vorzustellen, aber das müssen wir ja auch nicht, weil die Universelle Kraft uns immer und überall begleiten wird. Liebe Gabriella, seit diesem Reiki Wochenende hat sich sehr viel geändert, nicht nur in uns, sondern auch um uns herum. Vieles ist auch nicht mehr so einfach, ich merke sehr schnell, wenn bei meinem Mitmenschen etwas nicht richtig ist, wenn er Dinge vorgaukelt, die er nicht halten kann, aber auch wenn jemand Sorgen oder Angst hat. Ich bin viel offener geworden für alles, was um mich herum geschieht. Ich hoffe, dass noch viele deine Kurse besuchen werden, denn es lohnt sich sehr. Dieses Wochenende werde ich wohl nie vergessen. Danke allen die es möglich gemacht haben! Reiki ist eine wunderschöne Energie. Man wird mit Reiki ruhiger, liebevoller und verständnisvoller. Es gibt viel Veränderungen, die am Anfang nicht leicht sind, aber später zeigt sich, dass sie besser waren als alles andere. Es ist nicht immer leicht mit dieser Energie umzugehen, da man ehrlich zu sich selber sein muss. Man beginnt sich Gedanken zu machen über das Leben, sich selber und andere. Wer bereit ist, Veränderungen anzustreben, dem würde ich einen Reiki Kurs von ganzem Herzen empfehlen! An alle Skeptiker noch einen Tipp von mir: Viel Licht und Liebe wünscht euch |